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Pagnolia

Aus der Vielzahl von Genreadaptionen und Fernsehformat-Imitationen sticht Pagnolia hervor, weil der Filmemacher eine (vermutlich authentische) Geschichte erzählt, die ihn wirklich berührt und für die er eine stimmige Erzählform gefunden hat.

Der Film rekonstruiert die Geschichte eines jungen Mädchens, das eines Tages unter merkwürdigen Umständen tot im Wald aufgefunden wird. Als Off-Erzähler nähert sich der Filmemacher der ermordeten Mitschülerin und ihrem hermetisch der Außenwelt verschlossenen Leben. Doch der Film interessiert sich nicht für Fakten und Kriminalistisches, sondern für Träume und die undurchdringliche Innenwelt eines völlig isolierten, einsamen jungen Menschen. Die eingesetzte Musik und die Reduktion der visuellen Mittel öffnen Zugänge zur Gefühlswelt der Protagonistin. Pagnolia ist ein verstörender Film, der dem Zuschauer viel Raum für eigene Gedanken lässt.

Auszeichnung: UFA Gipfelpreis
Schule: Robert-Schuman-Gymnasium, Cham
Autoren: Max von Armansperg
Lehrer: B. Kroll