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Das Mädchen

Der Kurzspielfilm „Das Mädchen“ setzt sich auf feinfühlige und sensible Weise mit der durch die Filmgruppe nachbearbeiteten Geschichte von Caprice Codekas auseinander. Zwei im Wald radelnde Freundinnen entdecken ein frierendes verdrecktes Mädchen.

Dieses nach Hause gebracht erfahren sie von deren bereits weit zurückliegenden Tod. Die Gefundene selbst ist verschwunden, doch an Ihrem Grabstein findet sich ein Hinweis auf das Erlebte. Die Kamera wird zum Beobachter dieses surrealen Geschehens, erklärt nicht sondern dokumentiert. Ohne Eile zieht dieser Film das Publikum in seinen Bann und bildet mit ihm eine Einheit, die sich selbst stärkt aber ausreichend individuellen Raum lässt. Der gute Schnittrhythmus und die gelungene Musikauswahl unterstützen die eingesetzten visuellen Mittel und eröffnen durch gut gewählte Kameraeinstellungen eine sehr intensive und doch nicht greifbare Gefühlswelt, die den Zuseher in seinen Bann schlägt. So wird der Film, der ohne viele Nebenhandlungen auskommt, umso bewegender: Es entsteht eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten, die dem Publikum viel Raum für eigene Emotionen und Gedanken lässt. „Das Mädchen“ ist sowohl in der Bearbeitung des Inhalts als auch in der Umsetzung eine herausragende Leistung der zehn jugendlichen Schüler.

Schule: Joh.-Foersch-Schule
Ort: Würzburg
Genre: Spielfilm
Länge: 8:00 Min.
Jahr: 2005
Schüler: Alexander Hillenbrand
Kristina Huber, Lukas Kamm, Marco Lechner, Teuta Mahmuti, Vanessa Miederer, Seckin Sanoglu