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SOKO 2010

Ein gleichzeitig witziger und erschreckender Blick in eine mögliche Zukunft des Fernsehens. Mit dem besonders scharfsichtig konzipierten und sehr professionell durchgeführten Film zeigen die Schüler, wie absurd komisch und gefährlich die Collage aus Produktwerbung und Filmerzählung werden kann.

Wenn am Ende der Verfolgungsjagd bei der Erschiessung der Gangster ein Bestattungsunternehmen für sich wirbt hat der Zuschauer endgültig begriffen, wie die Glaubwürdigkeit der Geschichte und der Inhalte durch die Kommerzialisierung zerstört wird und die Erzählung selbst in diesem Film nur noch als Dienstleister der Werbung auftritt. Eine Entwicklung, die in Hollywood längst im Gange ist. Im Genre des Fernsehkrimis gelingt mit „Soko 2010“ eine hellsichtig sarkastische Filmkollage über das Verhältnis von Kunst und Kommerz und die schleichende Aushöhlung von Werten und Inhalten im kapitalistischen System.

Schule: Volksschule Rieden
Ort: Rieden
Genre: Werbekrimi
Länge: 6:30 Min.
Jahr: 2005
Schüler: Egid Spies
Sebastian Edenharter, Daniel Staufer, Dominik Beer