Karl Freller
Karl Freller
Filmgipfel › Archiv › 2007

Grußwort

„Man kann zwei Arten von Filmen machen: unterhaltende, die möglichst vielen Menschen gefallen – oder Filme, die mir gefallen und etwas über die Welt aussagen.“

Dieser Satz stammt von keinem geringeren als Steven Spielberg. Ich bin froh darüber, dass der Oberstdorfer Filmgipfel seit nunmehr fünf Jahren beweist: Auch Oscar-Preisträger können sich irren! Denn seit dem ersten Filmfestival im Jahre 2003 zeigen die bayerischen Nachwuchs-Filmemacher hier in Oberstdorf, dass sie sehr wohl in der Lage sind, Filme zu machen, die die Zuschauer unterhalten und die gleichzeitig viel aussagen über die Welt, in der wir leben.

Der Schüler-Filmgipfel hat sich seitdem zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Filme einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Und sie können mit einem durchaus kritischen Fachpub-likum über ihre Filme diskutieren.

Typisch für den Schüler-Filmgipfel ist es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer filmisches Neuland betreten. Ausgewählt werden die Beiträge von einer hochkarätigen Fachjury. Den Gewinnern des Wettbewerbs winkt ein Preis, der mit Geld nicht zu bezahlen ist: Sie können bei den zahlreichen Partnern der Filmindustrie ein Praktikum machen. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen so einen Einblick in die Arbeit der Profis. Sie können hineinschnuppern in ihren Traumberuf. Und vielleicht ist der Oberstdorfer Filmgipfel in diesem Jahr für den einen oder anderen der Startschuss für den Weg in den deutschen Filmehimmel!

Besonders erfreulich ist auch, dass sich Filmgruppen aus den benachbarten Alpenländern beteiligen. Junge Menschen aus den verschiedenen Nachbarländern treffen hier zusammen und tauschen sich darüber aus, was ihnen am Herzen liegt – sie beschäftigen sich mit ihrer Leidenschaft, dem Filmemachen!

Für eine so erfolgreiche und kreative Veranstaltung braucht es aber nicht nur gute Filme und neue Ideen – auch der Rahmen muss stimmen. Dafür sorgt auch in diesem Jahr das Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium Oberstdorf, und hier vor allem der Filmclub unter der Leitung von Herrn OStR Düwell. Ich danke den Organisatoren für ihr enormes Engagement! Ein herzliches Dankeschön gilt auch dem Bernhard-Wicki-Gedächtnis-Fonds sowie dem Oberstdorfer Kurfilmtheater und allen anderen Spon-soren für die gute Zusammenarbeit!

Ich wünsche allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und ihren betreuenden Lehrkräften, dass sie auch weiterhin Filme machen, die das Publikum begeistern und die zum Nachdenken über unsere Welt anregen.

München, im Oktober 2007

Karl Freller
Staatssekretär im
Bayerischen Staatsministerium
für Unterricht und Kultus