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Kurzfilm, Dauer 4:28 Minuten, 2009, 16 Jahre, Camerloher-Gymnasium, Freising

Ein herausragend guter Kurzfilm, der das Innenleben eines pubertierenden Jugendlichen auf der Suche nach seinem Platz in der Welt stark und ohne Umschweife darstellt. Der gute Schnitt-rhythmus und die gelungene Musikauswahl unterstützen die eingesetzten visuellen Mittel. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Kameraarbeit, der es gelingt, in gleichem Maße fast dokumentarisch die Arbeitswelt in der Ausbildungswerkstatt und die subjektive, unsichere Realitätswahrnehmung des Protagonisten einzufangen. Und so eröffnen die gut gewählten Kameraeinstellungen eine intensive und doch nicht greifbare Gefühlswelt, die den Zuseher in ihren Bann schlägt. Der Film, der ohne viele Nebenhandlungen auskommt, wird dadurch nur um so bewegender: Es entsteht eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten. Die Kamera wird zum Beobachter des surrealen Geschehens, erklärt nicht, sondern dokumentiert.
Ein Film, der seinem Publikum viel Raum für eigene Emotionen und Gedanken läßt.