Der Kurzfilm „Supremum vale“ bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Phantasie, Erinnerung und starken Emotionen. Er erinnert dabei an die Filme Jean Renoirs. Besonders beeindruckend ist, wie die Kamera mühelos zwischen verschiedenen Realitäts- und Zeitebenen hin und her wechselt. Dabei hat der Film eine spielerische Leichtigkeit, wie man sie selten sieht. Der präzise Schnitt, die Verwendung unterschiedlicher Materialien und die gelungene Musikauswahl unterstützen die eingesetzten visuellen Mittel und nehmen den Zuschauer mit auf eine be-schwingte Reise zwischen Melancholie und flüchtigen Glücksmomenten. Ein besonderer Film!